Pflanzenteil: Blüte
Botanischer Name: Jasminum grandiflorum
Herkunftsland: Ägypten, Frankreich
Gewinnung: Extraktion
Jasmin ist auf Grund seines angenehmen, anregenden und sinnlichen Duftes sehr gut für die Herstellung von Massageölen geeignet. Es ist auch besonders am Ende einer Schwangerschaft zu empfehlen. Einem Massageöl beigegeben, lindert es Rückenschmerzen und ist bei der Geburt eine ausgezeichnete Hilfe. Mehrere Millionen handgepflückte Jasminblüten sind nötig für die Herstellung von einem Liter ätherischen Jasminöl.
Studie: Jasminduft wirkt ebenso gut wie Valium!
Der liebliche Duft des ätherischen Jasminöls besänftigt Ängste, löst seelische Verkrampfungen, Gefühlskälte und Paranoia. Kaum ein anderes ätherisches Öl kann die emotionale Stimmungslage so tiefgreifend verändern. Jasmin, die Königin der Nacht, wirkt antidepressiv, aphrodisierend, krampflösend und verhilft auf natürliche Weise zu mehr Selbstvertrauen. Für Menschen, die sich mit Aromatherapie beschäftigen und sich für Naturheilkunde interessieren, ist das nichts Neues. Nun gelangt das Jasminöl jedoch auch in den Fokus der Wissenschaft, welche die wirkungsvolle Kraft des ätherischen Jasminöls nun genau unter die Lupe nahm.
Forscher an der Uni Bochum in Zusammenarbeit mit dem mittlerweile berühmten Geruchsforscher Dr. Hanns Hatt konnten feststellen, dass der Duft von Jasminöl ebenso wirksam bei Schlafproblemen und Depression wirkt wie das verschreibungspflichtige Medikament Valium!
Statt Schlaftablette oder Stimmungsaufheller kann somit auch eine „Nase voller Jasmin“ helfen. „Der Effekt von Jasminöl ist vergleichbar mit potenten Psychopharmaka.“, so die Wissenschaftler. Ebenso wie häufig verschriebene Barbiturate auf chemischer Basis wirkt das natürliche Jasminöl Angst lösend, schlaffördernd und beruhigend. Die Studie beschreibt, dass die Inhaltsstoffe des Jasminöls ähnlich wie chemische Botenstoffe gängiger Medikamente an den Rezeptoren des Gehirns wirken und so den gewünschten Erfolg zeigen.
„Die Aromatherapie, die Befindlichkeits- und Gemütsstörungen durch unterschiedliche Düfte behandelt, wird von der Schulmedizin nicht ernst genommen. Vielleicht zu Unrecht, denn die eingeatmeten Duftstoffe gelangen über den Kreislauf auch in das Gehirn, wo sie durchaus eine Wirkung entfalten könnten.“, so das Deutsche Ärzteblatt im Juli 2010.
Einheit: 5 ml